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🇹🇭 Thailand
Die Anwendung des Rechners ist denkbar einfach - lediglich die Zeichen auf der Münze, die hinter der Abkürzung "พ.ศ." stehen per Button auswählen, und die eingegebenen Zeichen werden in indisch-arabische Zahlen umgewandelt, bis eine vierstellige Jahreszahl erreicht ist (Feld "Ergebnis:"). Zudem wird schon während der Eingabe das durch die Thai-Ziffern repräsentierte buddhistische Jahr angezeigt (Feld "Buddh. Jahr:"). Weitere Kenntnisse oder Eingaben sind nicht notwendig, es wird jedoch empfohlen, den Info-Text unter ℹ️ zu lesen.
Button "Numis-Modus ausschalten":
Dieser Button kann nur vor der ersten Eingabe verwendet werden. Er hebt die Eingabesperre für die Buttons, auf denen sich die Thai-Ziffern befinden, für die Dauer der Eingabe auf. Wird er nicht betätigt, so werden, um Eingabefehler zu vermeiden, für die Eingabe des ersten Zeichens alle Buttons bis auf ๒ (2) und für die Eingabe des zweiten Zeichens alle Buttons bis auf ๕ (5) gesperrt, da die Jahresangabe auf thailändischen Münzen stets mit diesen zwei Zahlen beginnt; diese Funktion stellt eine Arbeitserleichterung für Nutzer dar, die mit Thai-Ziffern und den Besonderheiten des verwendeten Kalenders nur wenig vertraut sind. Sollen Jahreszahlen außerhalb des numismatischen Bereichs umgerechnet werden (z.B. zu Lern- und Übungszwecken), lässt sich dies eben durch die Verwendung des Buttons "Numis-Modus ausschalten" ermöglichen.
Button "Nominalbestimmung ein":
Diese Funktion soll Nutzern, die nicht oder nur wenig erfahren im Umgang mit thailändischen Zahlzeichen sind, die Feststellung des Nominals der Münze, also ihrer Wertangabe, erleichtern. Auf moderneren Münzen wird das Nominal (z.B. "25" auf Satang-Münzen) in westlicher Zahlschrift, also indisch-arabischen Ziffern, (zusätzlich) angegeben. Ältere Münzen hingegen zeigen ausschließlich Thai-Zahlen, so dass sich ihr Wert nicht ohne weiteres ablesen lässt. Dazu sollte nach einzelnen, meist zentriert oder augenfällig geprägten Zeichen oder nach einer im Normalfall waagerecht geprägten Zeichenkette Ausschau gehalten werden, die nicht mit "พ.ศ." beginnt. Durch die Eingabe der Zahlzeichen über die Funktionsbuttons kann ermittelt werden, ob es sich bei den Zeichen um eine sinnvolle Wertangabe handelt (z.B. ๑ für einen, ๕ für fünf Baht oder ๒๕ für 25 Satang).
Button "Zurücksetzen":
Löscht alle Eingaben und setzt das Formular in den Zustand des Erstaufrufs zurück.
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ℹ️
🇹🇭 Thailand
In Thailand ist die buddhistische Zeitrechnung üblich, die sich auch als Jahresangabe auf Zahlungsmitteln wie Münzen findet.
Die buddhistische Zeitrechnung beginnt um 543 Jahre früher als die westlich orientierte, so dass eine einfache Übersetzung der Zahlzeichen auf z.B. Münzen nicht ausreicht, um das exakte Prägejahr zu bestimmen.
So entspricht beispielsweise das buddhistische Jahr 2443 (๒๔๔๓) im gregorianischen Kalender - also dem bei uns gebräuchlichen - dem Jahr 1900.
Die thailändischen Zahlzeichen, auch Thai-Ziffern genannt, entsprechen dabei dem indisch-arabischen Zahlensystem wie folgt:
๐ = 0
๑ = 1
๒ = 2
๓ = 3
๔ = 4
๕ = 5
๖ = 6
๗ = 7
๘ = 8
๙ = 9
Das Jahr auf der Münze finden:
Auf modernen thailändischen Münzen wird die Jahresangabe immer mit den Zeichen พ.ศ. eingeleitet - für gewöhnlich finden sich keine weiteren Zeichen, die mit einem Punkt enden. Direkt nach diesen Zeichen folgt die immer vierstellige Jahresangabe. Beispiele: พ.ศ.๒๕๒๒ (1979) | พ.ศ.๒๕๖๓ (2020) | พ.ศ.๒๕๖๐ (2017).
Auf älteren Münzen findet sich bisweilen eine etwas eckigere Schriftart - hier besteht Verwechslungsgefahr zwischen den Zeichen ๑ (1) und ๐ (0) oder ๓ (3). Auch ๒ (2) und ๖ (6) könnten verwechselt werden - der linke senkrechte Strich von ๒ kippt häufig stark nach links ab, was ein Unterscheidungsmerkmal sein kann.
พ.ศ. steht übrigens für "Phutthasakkarat" - worin sich leicht das Wort "Buddha" erkennen lässt. Insgesamt bedeutet die Abkürzung "พ.ศ." so viel wie "Buddhistisches Zeitalter".
Bei modernen Münzen aus Kambodscha und Laos werden im Normalfall westliche Ziffern verwendet. Diese zeigen bereits das gregorianische Jahr an und müssen nicht umgerechnet werden.
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